Das sind die 5 Verhaltensweisen am Arbeitsplatz, die auf mangelnde Professionalität hinweisen, laut Psychologie

Welche sind die 5 Verhaltensweisen am Arbeitsplatz, die auf mangelnde Professionalität hinweisen, laut Psychologie?

Kennst du diesen Moment, wenn du morgens ins Büro kommst und dir sofort die Laune in den Keller rutscht? Nicht wegen der Arbeit selbst, sondern wegen dieser einen Person, die schon wieder Drama macht? Herzlichen Glückwunsch, du hast vermutlich gerade einen unprofessionellen Kollegen entdeckt. Und das Krasse daran: Oft merken die Leute selbst gar nicht, dass sie sich wie absolute Karriere-Saboteure verhalten.

Die Arbeitspsychologie hat in den letzten Jahren massiv erforscht, was eigentlich ein toxisches Arbeitsumfeld ausmacht. Spoiler: Es sind nicht die großen Skandale oder offensichtlichen Konflikte, die uns fertigmachen. Es sind diese subtilen, alltäglichen Verhaltensweisen, die sich wie ein schleichendes Gift durch Teams fressen. Die University of Florida hat 2015 eine faszinierende Studie veröffentlicht, die zeigt: Unprofessionelles Verhalten ist buchstäblich ansteckend. Wie eine soziale Grippe breitet es sich aus, und plötzlich benehmen sich alle beschissen, weil es zur neuen Normalität geworden ist.

Organisationspsychologen haben wiederkehrende Muster identifiziert, die immer wieder in toxischen Arbeitsumgebungen auftauchen. Wir reden hier nicht von einmaligen Fehltritten oder schlechten Tagen – jeder hat mal einen Durchhänger. Wir reden von systematischen Verhaltensmustern, die das Arbeitsklima nachhaltig vergiften und Karrieren ruinieren können. Business Insider hat zusammen mit Experten fünf zentrale Warnsignale dokumentiert, die darauf hinweisen, dass jemand professionell gesehen auf dünnem Eis wandelt.

Das Verrückte: Die meisten dieser Verhaltensweisen haben eine gemeinsame Wurzel. Psychologen sprechen von mangelnder emotionaler Intelligenz und fehlender Selbstreflexion. Menschen, die ihre eigenen Emotionen nicht verstehen oder regulieren können, haben massive Probleme damit, konstruktiv mit anderen zu arbeiten. Sie kapieren nicht, wie ihr Verhalten andere beeinflusst, und können nicht mit Kritik oder Misserfolgen umgehen. Das Resultat? Ein Arbeitsumfeld, in dem sich niemand wohlfühlt und die Produktivität in den Keller geht.

1. Die Kommunikationsblockierer: Wenn Informationen plötzlich Staatsgeheimnisse sind

Du kennst den Typ: E-Mails bleiben unbeantwortet, wichtige Infos werden nicht weitergegeben, und bei Meetings sitzt die Person da wie eine menschliche Firewall. Mangelnde Kommunikation und fehlende Transparenz sind laut Arbeitsplatzforschung eines der größten roten Flaggen für unprofessionelles Verhalten.

Das Heymann-Modell, das systematisches Fehlverhalten am Arbeitsplatz in fünf Kategorien einteilt, listet Angriffe auf die Kommunikationsmöglichkeiten als erste und fundamentalste Form toxischen Verhaltens auf. Wenn jemand systematisch Informationen zurückhält, Kollegen nicht zu wichtigen Besprechungen einlädt oder einfach vergisst, entscheidende Details zu teilen, ist das kein Zufall. Es ist ein Machtspiel.

Das Perfide daran: Diese Menschen glauben oft, dass sie sich dadurch unersetzlich machen. Sie horten Wissen wie ein Drache seinen Goldschatz und denken, das gibt ihnen Sicherheit. Tatsächlich erreichen sie genau das Gegenteil. Sie werden zum Engpass, den alle umgehen wollen. Teams fangen an, sie einfach zu übergehen, weil die Zusammenarbeit zu anstrengend wird.

Noch subtiler wird es bei der passiv-aggressiven Variante. Ach, du wusstest das nicht? Ich dachte, das wäre allen klar. Oder mein persönlicher Favorit: Ich dachte, das macht jemand anderes. Diese bewusste Intransparenz schafft Chaos, Frustration und eine Atmosphäre des Misstrauens. Kollegen fangen an, sich mit defensiven E-Mails abzusichern, dokumentieren jede Kleinigkeit und verschwenden Energie mit Absicherungsstrategien statt mit produktiver Arbeit.

Psychologisch gesehen offenbart dieses Verhalten massive Unsicherheit. Menschen, die Informationen horten, haben Angst, ersetzbar zu sein. Sie verstehen nicht, dass echte Professionalität bedeutet, Wissen zu teilen und andere erfolgreich zu machen. Denn ein starkes Team macht auch dich stark – ein dysfunktionales Team zieht alle runter, inklusive dir selbst.

2. Die Flüsterkrieger: Klatsch und Tratsch als Vollzeitbeschäftigung

Hast du gehört, was Sarah neulich gesagt hat? Totaler Blödsinn, oder? Und weißt du, was ich über Tom gehört habe? Business Insider hat zusammen mit Arbeitspsychologen dokumentiert, dass Klatsch zu den verlässlichsten Indikatoren für toxische Arbeitsplätze gehört. Und wir reden hier nicht von harmlosem Smalltalk über das Wochenende. Wir reden von diesem gezielten, hinterhältigen Getuschel über Menschen, die gerade nicht im Raum sind.

Die University of Florida hat in ihrer Studie von 2015 etwas Faszinierendes herausgefunden: Klatsch funktioniert wie ein Virus. Wenn eine Person anfängt zu lästern und damit durchkommt, sinkt die Hemmschwelle für alle anderen. Plötzlich wird es zur Norm, über Kollegen herzuziehen, und Menschen fühlen sich sogar gezwungen mitzumachen, um nicht selbst zum Außenseiter zu werden. Das Ergebnis ist ein Arbeitsumfeld, in dem sich niemand mehr sicher fühlt und jeder paranoid davon ausgeht, dass hinter seinem Rücken geredet wird.

Was Klatsch so toxisch macht: Er zerstört aktiv das Vertrauen im Team. Wenn du weißt, dass Lisa über jeden herzieht, sobald die Tür zu ist, wie kannst du ihr dann bei wichtigen Projekten vertrauen? Die Antwort: gar nicht. Teams, in denen Klatsch zur Normalität geworden ist, funktionieren nur noch auf oberflächlicher Ebene. Echte Zusammenarbeit, bei der man sich aufeinander verlassen muss, wird unmöglich.

Interessanterweise korreliert ständiger Klatsch stark mit mangelnder direkter Kommunikationsfähigkeit. Menschen, die nicht gelernt haben, Konflikte offen und konstruktiv anzusprechen, weichen auf diese indirekte, destruktive Form aus. Statt Sarah direkt zu sagen, dass ihr Beitrag im Meeting problematisch war, wird hinter ihrem Rücken darüber gelästert. Das löst natürlich null Probleme, sondern schafft nur neue.

Das Heymann-Modell kategorisiert dies als Angriff auf soziale Beziehungen – eine der fünf Hauptformen toxischen Verhaltens am Arbeitsplatz. Und die Forschung zeigt eindeutig: Sobald Klatsch toleriert wird, verschlechtert sich die gesamte Teamdynamik rasant. Die Stimmung kippt, die Produktivität sinkt, und gute Leute fangen an, nach neuen Jobs zu suchen.

3. Die Teflon-Menschen: Schuld ist immer jemand anderes

Ein Projekt geht in die Hose. Sofort fliegen die Finger in alle Richtungen – nur niemals auf die eigene Person. Das war das Marketing! Die IT hat versagt! Niemand hat mir rechtzeitig Bescheid gesagt! Diese chronische Unfähigkeit, Verantwortung für eigene Fehler zu übernehmen, ist laut Organisationspsychologie eines der klarsten Zeichen mangelnder Professionalität.

Menschen, die permanent die Schuld abwälzen, zeigen damit eine fundamentale Schwäche: Sie sind unfähig zur Selbstreflexion. Sie können nicht zugeben, dass sie einen Fehler gemacht haben, weil ihr Ego so fragil ist, dass selbst die kleinste Kritik als existenzielle Bedrohung wahrgenommen wird. Das Problem: Wer nie Verantwortung übernimmt, kann auch nie aus Fehlern lernen. Und wer nicht aus Fehlern lernt, macht sie immer wieder.

Das Heymann-Modell ordnet dieses Verhalten der Kategorie Angriffe auf die Arbeitsqualität zu. Denn wenn niemand Verantwortung übernimmt, wird es unmöglich, Probleme zu identifizieren und zu lösen. Stattdessen entsteht eine Kultur, in der alle nur noch damit beschäftigt sind, sich abzusichern. Defensive E-Mails werden zur Norm, jede Entscheidung wird doppelt und dreifach dokumentiert, und die eigentliche Arbeit bleibt auf der Strecke.

Das Perfide: In Teams mit chronischen Schuldabwälzern entsteht eine Atmosphäre des Misstrauens. Niemand will mit diesen Leuten zusammenarbeiten, weil klar ist, dass sie bei Problemen sofort den Schwarzen Peter weiterschieben. Projekte werden zur politischen Minenfeld-Navigation statt zu produktiver Zusammenarbeit.

Psychologen sprechen hier von einem Mangel an emotionaler Intelligenz. Genauer gesagt: der Unfähigkeit, mit dem eigenen Ego umzugehen und Verletzlichkeit zuzulassen. Echte Professionalität bedeutet, sagen zu können: Ja, das habe ich verbockt, und so werde ich es beim nächsten Mal besser machen. Menschen, die das nicht können, bleiben beruflich auf der Stelle stehen oder rutschen sogar ab – unabhängig von ihren fachlichen Fähigkeiten.

4. Die Dauernörgler: Wenn jede Idee sofort zerfetzt wird

Du kennst diese Person im Meeting: Bei jedem Vorschlag zählt sie sofort die Probleme auf. Das funktioniert nie. Das haben wir schon probiert. Da sehe ich nur Schwierigkeiten. Ständige kritische und unterminierende Bemerkungen sind laut dem Heymann-Modell ein klassisches Zeichen für unprofessionelles Verhalten, das auf das Ansehen anderer abzielt.

Lass uns klarstellen: Konstruktive Kritik ist wichtig und wertvoll. Teams brauchen Menschen, die potenzielle Probleme identifizieren und ansprechen. Aber es gibt einen riesigen Unterschied zwischen konstruktivem Feedback und dieser reflexhaften Negativität, die jede Innovation im Keim erstickt. Der Dauernörgler will nicht helfen, das Projekt besser zu machen – er will sich selbst besser fühlen, indem er andere kleinmacht.

Psychologen beobachten hier ein faszinierendes Muster: Menschen, die selbst keine neuen Ideen einbringen, kompensieren dies oft durch das Herabsetzen fremder Vorschläge. Es ist eine defensive Strategie. Wenn ich keine kreativen Lösungen habe, kann ich mich zumindest dadurch profilieren, dass ich bei anderen die Schwachstellen finde. Das Problem: Langfristig zerstört dieses Verhalten jede Innovationskraft im Team.

Besonders toxisch wird es, wenn die Kritik persönlich wird. Statt zu sagen: Ich sehe bei diesem Ansatz folgende Herausforderungen, kommt dann: Du hast das wieder nicht zu Ende gedacht oder Typisch, dass du die Realität nicht siehst. Solche Bemerkungen greifen nicht die Idee an, sondern die Person. Und das ist der Punkt, wo Unprofessionalität in systematisches Mobbing umschlägt.

Forschung zur Teamdynamik zeigt eindeutig: Teams mit chronischen Dauerkritikern sind signifikant weniger innovativ. Niemand traut sich mehr, neue Vorschläge zu machen, weil die Angst vor öffentlicher Blamage zu groß wird. Das Resultat ist Stagnation. Das Team wiederholt immer dieselben Muster, weil alles Neue sofort im Keim erstickt wird. In einer sich schnell verändernden Arbeitswelt ist das der sichere Weg zur Irrelevanz.

5. Die emotionalen Zeitbomben: Wenn die Selbstkontrolle auf Urlaub ist

Laute Ausbrüche, plötzliche Wutanfälle, dramatische Szenen im Großraumbüro – emotionale Dysregulation ist vermutlich das offensichtlichste Zeichen mangelnder Professionalität. Wir reden hier nicht von berechtigter Empörung über echte Missstände. Wir reden von Menschen, die regelmäßig die Kontrolle über ihre Emotionen verlieren und ihre Umgebung damit terrorisieren.

Das Heymann-Modell kategorisiert solche Ausbrüche als Angriffe auf das körperliche und psychische Wohlbefinden anderer. Und das ist nicht übertrieben. Wenn du nie weißt, ob dein Chef oder deine Kollegin heute explodiert, lebst du in ständigem Stress. Diese Unvorhersehbarkeit ist extrem belastend und führt laut Studien zu erhöhter Fluktuation, Burnout und psychischen Problemen bei den Betroffenen.

Die University of Florida hat dokumentiert, dass emotionale Dysregulation besonders ansteckend ist. Wenn Wutausbrüche toleriert werden, sinkt die Hemmschwelle für emotionale Konfrontationen im gesamten Team. Plötzlich schreien sich Menschen an, die das normalerweise nie tun würden – einfach weil es zum akzeptierten Verhaltensstandard geworden ist. Was als Problem einer Person begann, wird zur toxischen Teamkultur.

Interessanterweise ist emotionale Dysregulation oft ein Zeichen tiefliegender Unsicherheit. Menschen, die ihre Emotionen nicht regulieren können, haben meist nie gelernt, mit Frustration, Kritik oder Kontrollverlust umzugehen. Statt innezuhalten und die Situation rational zu betrachten, übernehmen die Emotionen das Steuer. Es ist ein klares Zeichen mangelnder emotionaler Intelligenz – der Fähigkeit, eigene Emotionen zu erkennen, zu verstehen und konstruktiv damit umzugehen.

Das Perfide: Oft rechtfertigen sich diese Menschen damit, dass sie einfach leidenschaftlich oder authentisch seien. Aber Authentizität bedeutet nicht, ungefiltert jeden emotionalen Impuls rauszulassen. Professionalität bedeutet, zwischen Fühlen und Handeln eine bewusste Entscheidung zu treffen. Du kannst frustriert oder wütend sein – das ist menschlich. Aber wie du mit diesen Gefühlen umgehst, unterscheidet professionelles von unprofessionellem Verhalten.

Warum diese Muster so gefährlich sind

Business Insider hat in Zusammenarbeit mit Experten fünf zentrale Folgen toxischer Verhaltensweisen am Arbeitsplatz identifiziert:

  • Fehlende Meinungsfreiheit und die Angst, offen zu sprechen
  • Mangelnde Energie im Team und sinkende Motivation
  • Hohe Fluktuation und ständiger Mitarbeiterwechsel
  • Ständiger Klatsch und Misstrauen unter Kollegen
  • Spürbar schlechtere Stimmung, sobald man das Büro betritt

Klingt dramatisch? Ist es auch. Und das Schlimmste: Diese Verhaltensweisen normalisieren sich, wenn niemand eingreift. Was anfangs noch auffällt und stört, wird zur neuen Normalität. Menschen passen sich an – aber nicht zum Positiven. Sie ziehen sich zurück, schalten auf Dienst nach Vorschrift oder verlassen das Unternehmen komplett. Die University of Florida hat gezeigt, dass toxisches Verhalten sich wie ein Virus verbreitet. Ein einzelner unprofessioneller Mensch kann ein ganzes Team infizieren, und bevor du dich versiehst, verhält sich jeder beschissen.

Die Forschung zur Organisationspsychologie zeigt klar: Diese Muster sind fast immer auf mangelnde emotionale Intelligenz und fehlende Selbstreflexion zurückzuführen. Menschen, die ihre eigenen Emotionen nicht verstehen und regulieren können, haben massive Schwierigkeiten, konstruktiv mit anderen zu arbeiten. Sie können nicht mit Kritik umgehen, sehen keine eigenen Fehler und verstehen nicht, wie ihr Verhalten andere beeinflusst.

Das Resultat sind Arbeitsumgebungen, in denen sich niemand wohlfühlt, die Produktivität sinkt und Innovation stirbt. Gute Mitarbeiter verlassen das Unternehmen – oft die Besten zuerst, weil sie woanders problemlos Jobs finden. Zurück bleiben die, die entweder keine Alternativen haben oder selbst Teil des Problems sind. Eine Todesspirale, die für Unternehmen extrem teuer wird.

Der unbequeme Selbstcheck: Bist du Teil des Problems?

Jetzt kommt die wirklich unangenehme Frage: Hast du dich in einem dieser Muster wiedererkannt? Keine Panik. Das Erkennen solcher Tendenzen ist tatsächlich der erste und wichtigste Schritt zur Veränderung. Menschen, die völlig selbstreflexionsunfähig sind, würden diesen Text gar nicht zu Ende lesen – sie würden wegklicken und denken: Das betrifft mich nicht, die anderen sind das Problem.

Psychologen betonen: Berufliche Reife bedeutet nicht, perfekt zu sein. Sie bedeutet, eigene Schwächen zu erkennen, Verantwortung zu übernehmen und aktiv an sich zu arbeiten. Wenn du merkst, dass du manchmal zur Schuldabwälzung neigst oder gelegentlich über Kollegen lästerst, ist das menschlich. Problematisch wird es erst, wenn diese Verhaltensweisen zum festen Muster werden und du sie nicht mehr hinterfragst.

Die gute Nachricht: Emotionale Intelligenz und Selbstreflexion lassen sich trainieren. Es ist nie zu spät, neue Kommunikationsmuster zu lernen, bewusster mit Emotionen umzugehen und Verantwortung für das eigene Verhalten zu übernehmen. Der erste Schritt ist immer die ehrliche Bestandsaufnahme: Welche dieser Verhaltensweisen zeige ich selbst? In welchen Situationen passiert das? Was triggert mich?

Professionalität ist keine statische Eigenschaft, die man hat oder nicht hat. Es ist eine kontinuierliche Praxis. Jeden Tag entscheidest du neu, wie du auf Frustration reagierst, wie du mit Fehlern umgehst, wie du über andere sprichst. Diese kleinen Entscheidungen summieren sich zu deinem beruflichen Ruf – und der ist deutlich schwerer zu reparieren als zu pflegen.

Was echte Professionalität ausmacht

Am Ende ist Professionalität keine Liste von Regeln, die man auswendig lernt. Es ist eine Haltung: Respekt für andere Menschen, Verantwortung für das eigene Handeln, die Fähigkeit zu konstruktiver Kommunikation und emotionaler Selbstkontrolle. Diese Qualitäten machen nicht nur das Arbeitsumfeld angenehmer – sie sind auch die Grundlage für langfristigen beruflichen Erfolg.

Die Arbeitsplatzforschung zeigt eindeutig: Teams, in denen diese unprofessionellen Verhaltensweisen nicht toleriert werden, sind produktiver, innovativer und zufriedener. Menschen bleiben länger, bringen sich mehr ein und entwickeln sich besser. Es ist kein Zufall, dass die erfolgreichsten Unternehmen großen Wert auf emotionale Intelligenz und professionelle Kommunikationskultur legen.

Beim nächsten Mal, wenn du im Begriff bist, einem Kollegen die Schuld zuzuschieben, über jemanden zu lästern oder mit einer sarkastischen Bemerkung eine fremde Idee abzuschmettern – halt kurz inne. Frag dich: Trage ich gerade zu einem besseren Arbeitsumfeld bei, oder bin ich Teil des Problems? Diese kleine Pause, dieser Moment der Selbstreflexion, kann den Unterschied zwischen unprofessionellem Verhalten und echter beruflicher Reife ausmachen.

Denn am Ende arbeiten wir alle in Teams, und Teams funktionieren nur, wenn sich Menschen gegenseitig respektieren, fair miteinander umgehen und Verantwortung übernehmen. Alles andere ist nur eine Frage der Zeit, bis das Konstrukt zusammenbricht – mit allen negativen Konsequenzen für die Beteiligten. Die Wahl liegt bei dir: Willst du Teil der Lösung oder Teil des Problems sein?

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